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Schulentwicklungsplanung:

Der Versuch, Unmögliches zu tun

Es geht um die Zukunft der einzelnen Schulen in Minden. Wo besteht Ausbaubedarf und wie groß ist der? Kann die Hauptschule Todtenhausen geschlossen werden? Die Grundlage für diese Entscheidungen besteht aus sehr dünnem Eis. Unwägbar sind Zuzüge durch Zuwanderung oder wie viele Kinder zunächst auf das Gymnasium geschickt und dort aufgenommen werden und dann diese Schulform wieder verlassen müssen usw. Ein frustrierendes Schicksal, das viel zu viele Kinder und Jugendliche durchmachen müssen.

Das Problem entsteht durch die Kompliziertheit unseres hierarchisch gegliederten Schulsystems. Deutschland hält an diesem überkommenen System fest. Dabei haben internationale Vergleiche längst erwiesen: dieses System fördert die Schülerinnen und Schüler unzureichend und ist sozial extrem ungerecht. Nirgendwo hängt der Schulerfolg so sehr vom Elternhaus ab wie bei uns. Private Nachhilfeeinrichtungen profitieren davon und verstärken die soziale Ungerechtigkeit. Dort wo die Kinder eine gemeinsame Schule besuchen, lernen sie mehr, z.B. in Finnland oder Schweden. Dort haben Kinder viel mehr Chancen, Nachteile zu überwinden, die sie aus ihrem Elternhaus mitbringen. Aber einflussreiche Verbände aus dem Bildungsbürgertum verteidigen mit Zähnen und Klauen das Gymnasium als – inzwischen auch nicht mehr garantiertes – Sprungbrett für einen späteren Platz an der Sonne.

Eine Schule für Alle tut allen gut. Wenn sie dann noch besser mit Lehrkräften und qualifizierten Ganztagsangeboten ausgestattet wäre, erst recht. Wenn statt Pauken die Verbindung von Leben und Lernen Einzug hält und Aktivitätsangebote den Interessen der Schülerinnen und Schülern Rechnung tragen, ihnen ausreichend Freiräume für Eigenaktivitäten ermöglicht werden. Eine Kultur der Anerkennung statt der Auslese beugt Ellenbogenmentalität vor und stärkt alle. Eine Schule für Alle ist möglich. Das beweisen bereits die existierenden Gesamtschulen wie die Kurt-Tucholsky- Gesamtschule. Die Primusschule in Dankersen wird das ebenfalls beweisen. Eine Schule für Alle würde die jetzigen Probleme der Schulentwicklungsplanung einfach überflüssig machen. Das wäre aber nur ein unbedeutender Nebeneffekt.

DKP Minden, November 2016

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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